Systemische Aufstellungen

Systemische Aufstellungsarbeit

1998 habe ich das Familienstellen kennen gelernt. Die Verstrickungen und Verbindungen in den Familiensystemen und deren mögliche Auswirkungen haben mich zutiefst beeindruckt und mir erlaubt, ein größeres Bild zu sehen. Seit dieser Zeit habe ich an zahlreichen Aufstellungen bei vielen verschiedenen Aufstellern aus unterschiedlichen Ländern teilgenommen. Ich war sowohl als Stellvertreterin als auch als Klientin mit eigenen Anliegen dabei.

Ich werde oft gefragt ob ich „nach Hellinger“ arbeite. Da ich die Vielfalt liebe, arbeite ich nicht nach einer Methode sondern verbinde das Gelernte und Erlebte zu meinem Stil. Bert Hellinger ist einer der Pioniere der Aufstellungsarbeit, die sich in viele verschiedene Richtungen weiterentwickelt hat. Von Daan van Kampenhout habe ich gelernt wie ich die schamanischen Elemente in der Aufstellungsarbeit einbeziehe. Bei Francesca Mason Boring fasziniert mich die besondere Verbindung zu den Ahnen. Bei Wilfried Nelles habe ich den Lebensintegrationsprozess als eine weise Art, in die Reife zu gehen, wahrgenommen. Bei Dr. Franz Ruppert habe ich erlebt, wie wir uns durch Traumata von einzelnen eigenen Anteilen abspalten.

Meine Ausbildung habe ich im Uta-Institut, Köln, bei Ramateertha Doetsch gemacht. Dort habe ich gelernt, dem Prozess zu vertrauen, dass die Seele den Weg der Heilung kennt und dass ich lediglich den Raum dafür bereit stellen muss. Und ich lerne immer weiter auch in Hospitationen und Supervisionen.

Ziel

Mit der Aufstellungsarbeit können innere Bilder, auch die unbewussten, sichtbar gemacht werden. Indem Stellvertreter für Personen, innere Anteile, Symptome oder anderes im Feld aufgestellt werden, wird die Dynamik des Systems sichtbar. Es zeigt sich, wer oder was fehlt oder wer wie zu wem steht, was gebraucht wird, damit der nächste Schritt möglich ist. Unterbrochene Verbindungen können wieder hergestellt werden. Vielleicht ist aber auch eine klare Abgrenzung notwendig.

Oft reicht es schon, das in der Aufstellung Gesehene in der Seele wirken zu lassen. Es können sich aber auch direkte Handlungsanweisungen ergeben oder ein heilendes Ritual zeigen.

Die Anliegen können aus allen Bereichen des Lebens kommen. Häufigste Themen sind Beziehungen in Partnerschaft, Familie, Beruf und Fragen wie: „Warum habe ich immer wieder das gleiche Problem?“ und Fragen zu Arbeit, Finanzen, Wohnung, Gesundheit und Symptome, Partnerwunsch, Spiritualität, Entscheidungsfindung …..

Ablauf

Den Ablauf einer Aufstellung kann ich nicht beschreiben, da jede Aufstellung anders und einzigartig ist. Es ist auch nicht vorherzusehen, ob mit einem Familiensystem, mit inneren Anteilen, mit einem Ziel, einem Anliegen, einem Symptom oder etwas ganz anderem begonnen wird. Als erstes wird das Anliegen der Klientin / des Klienten geklärt. Die oder derjenige, der aufstellt wählt Stellvertreter für die Menschen oder Anteile aus und gibt ihnen einen Platz im Raum. Die Stellvertreter gehen in Resonanz mit ihrer Rolle und fühlen sich ein. Sie spüren hin, wie es ihnen geht, wo sie lieber hin wollen, wie sie zueinander stehen. Alles Weitere ergibt sich aus der Dynamik des Feldes.

Die Aufstellung ist beendet, wenn sich eine Lösung oder ein Lösungsweg zeigt. Es kann auch sein, dass es einen Punkt gibt, an dem es zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter geht und keine Lösung möglich ist. Auch das ist dann ein wertvolles Ergebnis, da damit die Türe für den nächsten Schritt geöffnet ist. Dieser Schritt passiert vielleicht auf Seelenebene und entsteht durch das Leben.

Eigenverantwortung

Die Teilnahme an meinen Aufstellungstagen erfolgt in eigener Verantwortung. Sie ersetzt keine Psychotherapie oder ärztliche Behandlung und setzt eine stabile psychische Konstitution voraus. Ich bin keine Therapeutin und arbeitet nicht therapeutisch. Die Seminare dienen der Selbsterfahrung und dem persönlichen Wachstum. Der Klient / die Klientin bleibt immer eigenverantwortlich.

Termine 2019:

In Langenfeld: 09.03., 30.05., 11.08., 19.10.

nähere Infos: siehe unten (Einladung)

In Telgte: 23.03., 25.05., 27.09.

nähere Infos: siehe www.monikawacker.de

 

Einladung

Es sind alle eingeladen, die eine eigene Aufstellung machen möchten, die diese Arbeit nur kennen lernen möchten oder die immer wieder gerne dabei sind, weil jede Aufstellung für alle etwas in Bewegung bringt.

Der Aufstellungstag ist an einem Samstag oder Sonntag. Wir beginnen um 10.30 Uhr damit wir genügend Zeit haben. Tee, Wasser, Obst und Schokolade ist vorhanden. Verpflegung für die Mittagspause bitte selber mitbringen. Ende ist je nach Anzahl der Aufstellung 16.00 – 17.00 Uhr. Der Preis für eine Aufstellung beträgt 70,– €. Als Stellvertreter ist die Teilnahme kostenfrei.

Mitzubringen sind wie immer, Neugier und Bereitschaft, dich einzulassen, Sitzgelegenheit, warme Socken und was du brauchst, um dich wohl zu fühlen und dich zu nähren.

Hast du Fragen, kannst du mich gerne anrufen.